Frühere Ausstellungen

„Bewegende Momente in bunten Rahmen „

Auf Clownsvisite mit den Bremer Klinikclowns.


Über die Arbeit von Klinikclowns erfährt man einiges aus der Presse und vieles vom Hörensagen. Aber was geschieht genau, wenn die Clowns das Krankenzimmer betreten? Die Bilderausstellung im Haus der Zukunft – vom 05. Juni 2019 bis 31.08.19 – veranschaulicht die wohltuende Interaktion zwischen kranken Kindern, alten Menschen und den Clowns. Die Bilder stammen aus dem Blickwinkel mehrerer Fotografen, die die Bremer Klinikclowns an unterschiedliche Orte begleitet haben.

Clowns bringen Freude und Zuversicht. Die Aufnahmen führen den Betrachter in die Intimität der Begegnung zwischen krankem Menschen und Clown. Es werden eindrucksvolle und atmosphärisch dichte DIN-A3- Bilder in fröhlicher Farbigkeit gezeigt, die den oftmals ernsten Hintergrund vergessen lassen.

In allen Bildern wird die große Spielfreude der Clowns sichtbar, die Zuwendung zum Patienten und die Präsenz. Kein Clownsbesuch gleicht dem anderen. Es gibt kein vorgefertigtes Programm, jede Begegnung ist individuell. In der Interaktion entwickeln die Clowns ein Spiel, dass der Situation, der Stimmung und Befindlichkeit des Gegenübers angemessen ist. Die Atmosphäre wandelt sich, auch Eltern und Angehörige profitieren von der Leichtigkeit des Clownsspiels.

Wir danken allen großen und kleinen Patienten, die ihre Bilder der Öffentlichkeit zugänglich gemacht haben, damit sich möglichst viele Besucher ein Bild über unsere Arbeit machen können.

 

 

 

Im Zeitraum vom 19. April bis zum 28. Juni 2018 war im Haus der Zukunft folgende Ausstellung zu sehen:

Hortus Conclusus II von Dagmar Calais

  Im Fokus dieser Ausstellung „Hortus Conclusus II“ stehen Motive, die ihren Ausgang in der klassischen Sichtweise und Mystik des „Geschlossenen Gartens“ finden, um dann die weltweite inhumane Angrenzung durch „Zäune und Mauern“ zu reflektieren.

Wo zum einen unsere Sehnsucht nach einem ursprünglichen Paradies, seiner Schönheit und Vollkommenheit nachgespürt wird, steht im Gegenzug dazu die Realität von Abschottung und Abgrenzung, im Großen wie im Kleinen.

Die Künstlerin Dagmar Calais ist bekannt für ihre engagierten Kunstprojekte, die nicht nur in der unteren Halle des Bremer Rathauses gezeigt wurden, sondern auch in Museen und Gedenkstätten, wie das Ghetto- und Holocaustmuseum in Riga und zahlreichen Erinnerungsorten in Sachsen-Anhalt und Thüringen bis hin zur Gedenkstätte Theresienstadt in der Tschechischen Republik.