Quartiermanagement 

Mit der Kampagne "Mehr Platz für Miteinander: "Du bist die Stadt!" möchte die Bundesbauministerin ein Zeichen für Integration und Vielfalt in der Nachbarschaft setzen. Als ein gelungenes Beispiel wurde der folgende Film veröffentlicht: https://www.youtube.com/watch?v=j8Xjyj9H6yI

Seit 1990 wird in Lüssum-Bockhorn mit dem Start des damaligen ressortübergreifenden Bremer Programms "Nachbesserung von Großwohnanlagen" in der Umsetzung durch das "Quartiermanagement" eine soziale und integrative Stadtteilentwicklung initiiert. 

Es wurde 1998 durch das ressortübergreifende Programm "WiN - Wohnen in Nachbarschaften" abgelöst. Ergänzt wird das Programm "WiN" seitdem ebenfalls durch das Bund-Länder-Programm"Stadtteile mit besonderem Entwicklungsbedarf - die Soziale Stadt". 

Es verfolgt eine ähnliche inhaltliche Ausrichtung. Das Ziel der "Nachbesserung" war nicht nur die bauliche Sanierung des Gebietes, und damit eine Steigerung der Bewohnbarkeit des Quartiers, sondern ebenfalls eine soziale Verbesserung durch Projekte, die sich auf den Alltag beziehen. Die Lebensqualität im Wohngebiet soll so gesteigert werden.

Quartiermanagerin ist Heike Binne. Sie ist zuständig für die Umsetzung folgender Programme:
• Wohnen in Nachbarschaften (WIN)
• Die Soziale Stadt
• Lokales Kapital für soziale Zwecke

Das aktuelle Antragsformular für WIN- und Soziale-Stadt-Mittel hier zum Herunterladen.


Weiterhin war sie Mitglied der Steuerungsrunde des PPP-Projektes Stadtumbau-West Lüssum-Bockhorn. 

Öffentliche Stadtteilgruppensitzung im Haus der Zukunft




Das "Quartiermanagement" hat seinen Sitz mitten im Gebiet, im Haus der Zukunft , das im Rahmen der Nachbesserung entstanden ist. Hier werden die Programme und die daraus entstehenden Projekte durch die Quartiemanagerin vor Ort betreut. 

Das "Quartiermanagement" fungiert hier vor allem als Schnittstelle zwischen den Bewohnern/-innen, der Verwaltung und den beteiligten Institutionen, als Ansprechpartner vor Ort. Es ist Initiator von Projekten und beteiligt sich an dessen Durchführung im Quartier. 

Es ist ebenfalls zuständig für die Organisation und Moderation der Prozesse sowie für die Netzwerkarbeit im Gebiet.

Als zentrale Handlungsweise und Ansatz kann jedoch die Aktivierung und Beteiligung der Bewohner/-innen des Quartiers angesehen werden. Ohne deren Mitwirkung wäre es nicht möglich Projekte durchzuführen. 

Das Projektgebiet ist ein Einwanderungsquartier. Neue Bewohner/-innen bleiben so lange, bis sie sich "akklimatisiert" haben, dann ziehen sie häufig weg. 

Andere, mit weiteren Problemen kommen nach. Die Institutionen im Gebiet tragen immer wieder zur Erstintegration bei.

Die daraus resultierenden sozialen Problematiken sind unter anderem Begründung für die Förderung aus dem "WiN" - und dem "Soziale Stadt" -Programm. Auch die Bewohner/-innen, die in Lüssum verbleiben und ihren Lebensmittelpunkt weiterhin im Gebiet haben, dürfen hier nicht vergessen werden.